Stresstest: Wie gestresst sind Sie wirklich?

Stress ist ein alltäglicher Begleiter, der uns manchmal zu Höchstleistungen antreibt. Doch zu viel Stress kann sich langfristig negativ auf unsere körperliche und psychische Gesundheit auswirken. Dieser wissenschaftlich fundierte Selbsttest hilft Ihnen dabei, Ihr persönliches Stresslevel zu ermitteln.

⏱ Dauer: ca. 5-7 Minuten
📋 Anzahl der Fragen: 20
🎯 Fokus: Körperliche, emotionale und kognitive Stresssymptome

Bitte denken Sie an die letzten vier Wochen und beantworten Sie die Fragen spontan und ehrlich. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.

1. Ich fühle mich erschöpft und ausgelaugt.
2. Ich habe Schwierigkeiten, abends einzuschlafen oder durchzuschlafen.
3. Ich leide unter Kopfschmerzen oder Migräne.
4. Ich habe Muskelverspannungen, besonders im Nacken- und Schulterbereich.
5. Ich fühle mich nervös, unruhig oder angespannt.
6. Ich habe Konzentrationsschwierigkeiten und kann mich schlecht fokussieren.
7. Ich bin schnell gereizt oder reagiere ungeduldig.
8. Ich habe Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsprobleme).
9. Ich fühle mich überfordert mit meinen täglichen Aufgaben.
10. Ich habe Herzrasen oder spüre meinen Herzschlag deutlich.
11. Ich grübele viel und kann meine Gedanken nicht abschalten.
12. Ich ziehe mich von sozialen Kontakten zurück.
13. Ich fühle mich antriebslos und unmotiviert.
14. Ich habe ein schwaches Immunsystem und werde häufig krank.
15. Ich habe Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen.
16. Ich greife zu ungesunden Bewältigungsstrategien (z.B. übermäßiger Alkohol-, Kaffee- oder Tabakkonsum).
17. Ich fühle mich niedergeschlagen oder deprimiert.
18. Ich habe Appetitveränderungen (deutlich mehr oder weniger Hunger als sonst).
19. Ich vergesse Dinge häufiger oder habe Gedächtnisprobleme.
20. Ich habe das Gefühl, keine Zeit für mich selbst und meine Hobbys zu haben.
Ihr Ergebnis
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Wichtiger Hinweis: Dieser Test dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische oder psychologische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder schweren Symptomen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder einen qualifizierten Psychotherapeuten. In akuten Krisensituationen kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222) oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).

Quellen

  1. Kaluza, G. (2018). Gelassen und sicher im Stress: Das Stresskompetenz-Buch. Springer-Verlag, Berlin.
  2. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM): Funktionelle Körperbeschwerden, AWMF-Registernummer 051-001, Stand 2018.
  3. Hapke, U., Maske, U.E., Scheidt-Nave, C., Bode, L., Schlack, R., Busch, M.A. (2013). Chronischer Stress bei Erwachsenen in Deutschland: Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). Bundesgesundheitsblatt, 56(5-6), 749-754.
  4. Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2015). Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gemeinsam getragen von RKI und Destatis. RKI, Berlin.
  5. World Health Organization (2019). Mental Health in the Workplace. Information Sheet. WHO, Geneva.
  6. Techniker Krankenkasse (2021). Entspann dich, Deutschland! TK-Stressstudie 2021. Hamburg.